Genderideologie

 

 

Thomas Bühler, Das Narrenschiff
Thomas Bühler, Das Narrenschiff

 

Deutsche Ideologen (m / w / d): Wir brauchen dringend neue Toiletten für Diverse!

 

Amerikanische Pragmatiker: "Others have the privilege to go to the toilets they prefer! As they like it!" Barack Obama

 


 

Deutsche Ideologen: Gleichheit für alle Eltern und Elterinnen: Elter 1 und Elter 2!

 

Amerikanische Pragmatiker: Freedom for all moms and dads!

 


 

Die Gedanken sind frei

 

1. Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

2. Ich denke, was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.

3. Ich liebe den Wein,
mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein
am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine
bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei:
die Gedanken sind frei.

4. Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.

5. Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
die Gedanken sind frei.

 


 

Was ist Gendermainstreaming?

 

Was „Gender Mainstreaming" bedeutet, können oder wollen selbst Leute nicht vernünftig erklären, die es wissen müßten. Das hat wohl Methode. Denn die Gendertheorie ist eine sozialrevolutionäre Ideologie, die darauf zielt, die Geschlechterrollen zu zerstören, weil sie diese Rollen für künstlich, also beliebig formbar hält. Das „Mainstreaming"-Konzept ist eine politische Technik, die das durchsetzen soll.

Die EU hat sie sich zu eigen gemacht, die Bundesrepublik Deutschland inzwischen auch. Was heute die Politik bestimmt, begann vor vierzig Jahren in Baltimore mit einem unverantwortlichen Menschenversuch, der in menschenverachtender Weise ausgeschlachtet wurde.

Die Gender Mainstreamer dieser Welt zielen darauf ab, daß bei allen öffentlich-rechtlichen und auch zivilrechtlichen Entscheidungen die unterschiedlichen Interessen von Frauen und Männern berücksichtigt werden sollen, um eine Gleichstellung der Geschlechter durchzusetzen. Dazu dienen die sog. „Gender Studies", die vor dem ideologischen Hintergrund der Nichtexistenz beziehungsweise Bedeutungslosigkeit eines biologischen Geschlechts die unter-schiedlichen Lebenssituationen selbsterklärter Männer und selbsterklärter Frauen erforschen.

 

Das allein aufgrund äußerer Einflüsse entwickelte soziale Geschlecht „Gender" führe in den allermeisten Fällen zu erheblichen Ungleichheiten, Ungleichgewichten, Unverhältnismäßigkeiten und unfairen Lebensbedingungen. In den allermeisten Fällen in der Weise, daß selbsterklärte beziehungsweise von ihrer Umwelt erklärte Männer selbsterklärte beziehungsweise von ihrer Umwelt erklärte Frauen benachteiligen. Im Job, in der Familie, in der Freizeit. Gegenbeispiele existieren zwar gemäß Heilslehre, spielen jedoch in den Hirnwindungen der meist biologisch weiblichen, sozial halb- bis vollmännlichen Lehrmeister, wenn überhaupt, nur eine untergeordnete Rolle.

 


 

Ein Affront für die Genderforscher

 

Ein norwegischer Clown hinterfragte die gängige Vorstellung von Gleichstellung.

Und förderte Erstaunliches zutage.

 

Was Männer und Frauen trennt ist schon vor der Geburt ausgemacht. Das sagen Soziologen und Psychologen weltweit. Ihre These wird von Genderforschern als „antifeministisch“ abgelehnt.

 

Harald Eia ist Norweger, Komiker und Soziologe. Und er tritt gern als Clown auf, um seinen Gesprächspartnern ehrliche Antworten zu entlocken. Ende 2011 endete einer seiner Aktionen mit der Schließung des millionenschweren Gender-instituts in Norwegen, wo man sich gerne besonderer Gleichheit der Geschlechter rühmt.

 

Zur Vorgeschichte: Gender Mainstreaming (Gleichstellung der Geschlechter, Anm.) wird in Norwegen seit 1986 im öffentlichen Bereich durchgeführt. Seit 2008 gilt in Aufsichtsräten eine Frauenquote von 40 Prozent. An den Unis wurden zeitweise Stellen nur für Frauen ausgeschrieben. Das Familienministerium heißt "Ministerium für Kinder und Gleich-stellung", ein "nationaler Gleichstellungsbeauftragter" kümmert sich darum, dass auch die Werbung geschlechter-gerecht ist. So ist zum Beispiel die Darstellung von Frauen im Bikini in der Autowerbung verboten.

 

In Stein gemeißelt

 

Aber alles vergebens: Die geschlechtsspezifische Berufswahl ist wie in Stein gemeißelt. Man spricht vom "norwegischen Gleichstellungs-Paradoxon", für das es keine offizielle Erklärung gibt.

 

Eias einfache Ausgangsthese war, dass die Geschlechterrollen angeboren sind – eine Provokation für viele Feminist-innen, die auch das gerade erschienene Buch "Der falsche Feind. Schuld sind nicht die Männer" von Christine Bauer Jelinek (Ecowin, 19,95 €) ablehnen (der KURIER berichtete).

 

Eia konfrontierte die beiden Genderforscher Cathrine Egeland und Jørgen Lorentzen mit seiner These. Egeland meinte verdutzt, die Naturwissenschaft habe in dieser Frage wenig Bedeutung. Auch ihr Kollege Lorentzen zeigte sich fest überzeugt, dass allein die Gesellschaft das soziale Geschlecht forme. Wer etwas Gegenteiliges behaupte, stütze sich auf veraltete Forschungsergebnisse.

 

Daraufhin befragte Komiker Eia Wissenschaftler anderer Disziplinen: Die norwegische Soziologin Camilla Schreiner präsentierte ihm eine Studie, bei der 15-Jährige aus 20 Ländern nach ihren Interessen befragt wurden. Ergebnis: Frauen – gerade in armen Ländern ohne Frauenförderung – haben das größte Interesse an Technik. Weiter ging es in San Francisco, wo Eia den Psychologen Richard Lippa traf. In dessen Studie wurden 200.000 Menschen aus 53 Ländern befragt. Heraus kam, dass überall ähnliche Geschlechterrollen existieren. Wenn etwas in allen Kulturen so konstant sei, sei dies ein Hinweis auf eine biologische Ursache, erläuterte Lippa dem Norweger, der seine Recherche-Interviews auf You Tube veröffentlichte.

 

Testosteronspiegel

 

Den nächsten Termin hatte Eia in Cambridge beim Psychologen Simon Baron-Cohen. Dieser hatte einen Tag alten Babys – sie waren also frei von jeglichen Umwelteinflüssen – ein Mobile und ein Gesicht gezeigt. Die meisten männlichen Kinder sahen länger auf das Mobile, während weibliche tendenziell dem Gesicht mehr Aufmerksamkeit schenkten. Baron-Cohen untersuchte auch, welche Auswirkungen die Konzentration des Hormons Testosteron auf das Verhalten hatte. Dabei zeigte sich, dass Kinder, die als Fötus einem besonders hohen Testosteronspiegel im Mutterleib ausgesetzt waren, später zu sprechen begannen und geringere Empathie zeigten. Sie sind weniger an Menschen, aber umso stärker an Systemen interessiert.

 

In Durham traf Eia die Evolutionspsychologin Anne Campbell. Auch sie meinte, die traditionelle Frauenrolle müsse angeboren sein, denn sie sei evolutionär betrachtet absolut sinnvoll. Frauen bekommen und stillen schließlich die Kinder, deshalb sei es nur logisch, dass sich Frauen besser in andere einfühlen könnten und mehr an Menschen interessiert seien. Campbell hat auch eine Erklärung für die Ergebnisse von Schreiners Studie: In Entwicklungsländern suchen Frauen primär einen Job, um der Armut zu entkommen – egal ob Technik oder nicht. Im reichen Skandinavien hingegen wollen sie einen Beruf, der ihren Neigungen entspricht – einen typischen Frauenberuf eben.

 

Eia konfrontierte die beiden Genderforscher mit seinen Ergebnissen. Egeland sagte: "Sie sehen nur das, was sie sehen wollen." Auf die Frage, was denn ihre eigene wissenschaftliche Grundlage sei, meinte sie nur: "Ich habe eine theo-retische Grundlage".

 

Eia fasste die Eindrücke seiner Recherche-Reise in einem FAZ-Interview zusammen: "Mädchen finden technische Berufe nicht unweiblich. Sie haben auch keine Angst davor, als Mann zu gelten. Sie finden es einfach langweilig."

 

Gleichstellung: Österreich auf Platz 16

 

Schweden ist weltweit das Land mit dem höchsten Grad an Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Der Human Development Report des UNO-Entwicklungsprogrammes (UNDP) 2011 reiht die Niederlande, Dänemark, die Schweiz, Finnland, Norwegen, Deutschland, Singapur, Island und Frankreich in die Top Ten der politischen, sozialen und ökonomischen Gleichstellung. Österreich belegt Rang 16 (von 187), die USA liegen auf Platz 47. Bewertet wird die Teil-nahme von Frauen am Arbeitsmarkt, der Grad der Bildung, die Vertretung im Parlament, die Geburtenrate sowie die Müttersterblichkeit.

 

Institut Ende

 

2011 wurde das Nordic Genderinstitut NIKK geschlossen. Noch 2008 hatte es für vier Jahre 56 Millionen Kronen (7,6 Mio. €) Subvention erhalten. In der Begründung für die Schließung wurden Mängel bei einer Evaluation genannt. Die Soziologen Lorentzen und Egeland warfen Eia vor, die Genderforschung in eine schlechtes Licht zur rücken. Eia erhielt für seine Reportage "hjernevask" (Gehirnwäsche) einen Preis für herausragende journalistische Arbeit.

 

 

Quelle: Kurier.at - Datum: 01.10.2012

 

http://kurier.at/politik/ein-affront-fuer-die-genderforscher/822.768

 


 

Ute Gahlings: Phänomenologie der weiblichen Leiberfahrungen

Freiburg i.B / München: Verlag Karl Alber 2006


ISBN-10: 3-495-48173-7; ISBN-13: 978-3-495-48173-8; Preis: 55 Euro

 

 

Die Leibphänomenologie ist zwar umfassend entwickelt, allerdings ist die Geschlechter- und Lebensalterdifferenz 

dabei bis dato kaum berücksichtigt. Diesem Mangel wirkt Ute Gahlings mit ihrer Untersuchung “Phänomenologie der weiblichen Leiberfahrungen” entgegen.

 

Sie führt dabei leibphänomenologische und feministische Positionen zusammen und erarbeitet den Begriff des Geschlechtsleibes. Methodisch folgt Gahlings der Perspektive einer genetischen Phänomenologie des Leibes, die von einem Gefüge ineinander greifender Konstitutionsbedingungen ausgeht.

 

Der theoretischen Fundierung einer Phänomenologie der Geschlechter folgen zunächst Untersuchungen zur Topo-graphie des weiblichen Leibes. Den weiblichen Leib topographisch zu erschließen, bedeutet hier, das Spüren soge-nannter Leibesinseln, also einzelner Regionen des Leibes an ihrem relativen Ort, einer phänomenologischen Analyse zu unterziehen.

 

Schließlich wird die Topographie durch die Erörterung einzelner weiblicher Leiberfahrungen ergänzt. Dies sind konkrete Situationen in der weiblichen Biographie: Thelarche (Brustwachstum), Menarche, Menstruation, Defloration, Verge-waltigung, Gravidität, Geburt, Puerperium (Wochenbett), Laktation (Stillzeit), Klimakterium, Sexualität und Krankheit. Dabei nimmt Gahlings jeweils auch die sozio-kulturellen und medizinischen Diskurse in den Blick, welche die natürlichen Lebensprozesse am weiblichen Körper verändern und sich daher nachhaltig auf die leibliche Integrität auswirken. Denn nicht zuletzt sind es die gesellschaftlichen Zwangsmechanismen worunter Frauen leiden und die eine harmonische Leibentfaltung verhindern können.

 

 

Inhalt:

 

I. METHODOLOGISCH-SYSTEMATISCHE GRUNDLAGEN


1. Leib und Geschlecht in der Phänomenologie
2. Sex, Gender und der geschlechtliche Leib
3. Genetische Phänomenologie des Leibes

 

II. TOPOGRAPHIE DES WEIBLICHEN LEIBES


4. Die Leibesinseln des weiblichen Geschlechtsleibes
5. Ergänzende Systematik der Erfahrungsmodi

 

III. WEIBLICHE LEIBERFAHRUNGEN IN EINZELANALYSEN


6. Einführende Übersicht
7. Thelarche
8. Menarche
9. Menstruationen und Menstruationszyklen
10. Defloration
11. Vergewaltigung
12. Gravidität
13. Geburt
14. Puerperium
15. Laktation
16. Klimakterium
17. Sexualität
18. Der kranke weibliche Leib

 

http://gahlings.de/

 


 

Heinz-Peter Röhr, Ich traue meiner Wahrnehmung. Sexueller und emotionaler Mißbrauch, München: dtv 2006

 

Menschen, die in der Kindheit sexuellen oder emotionalen Missbrauch erlebt haben, trauen oft noch Jahrzehnte nach ihrer Traumatisierung der eigenen Wahrnehmung nicht und leiden an Ängsten und Depressionen oder sind suizid-gefährdet. Anhand des Märchens "Allerleirauh" und mithilfe vieler Fallbeispiele aus seiner therapeutischen Praxis zeigt Heinz-Peter Röhr, wie Betroffene aus der Verzweiflung herausfinden und sich selbst wieder trauen können. Ein Buch, das behutsam Schritte zur Heilung aufzeigt.

 

https://www.buecher.de/shop/buecher/ich-traue-meiner-wahrnehmung/roehr-heinz-peter/products_products/detail/prod_id/41841427/

 


 

Harald Eia: Gehirnwäsche: Das Gleichstellungs-Paradox

 

In seiner Reihe "Gehirnwäsche" geht der beliebte norwegische Komiker und Soziologe der Gender-Forschung auf den Grund. Diese behauptet, es gebe außer den Geschlechtsteilen keine Unterschiede zwischen Mann und Frau. Die verschiedenen sozialen Rollen seien durch die Kulturen willkürlich festgelegt und bedeuteten eine Einengung, die überwunden werden müsste. Harald Eia geht dieser Theorie nach und findet ... (sehen Sie selbst).

 

Nach Ausstrahlung des Films im norwegischen Fernsehen 2010 brach eine breite Debatte über Sinn und Unsinn der Gender-Theorie aus. Schließlich beendete das Parlament die Finanzierung von Gender-Instituten mit Steuermillionen.


In Mitteleuropa haben die Medien den Film bisher noch erfolgreich ignoriert. Schließlich soll der Wahnsinn bei uns ja weitergehen, jüngst wieder mit "Frauenquote" in Führungspositionen. Begründung: Fehlanzeige.


Vorwärts zur Freiheit!

 

https://agensev.de/mediathek/

 



Download
Melford E. Spiro, Gender und Geschlecht
Studie über Geschlechterrollen im israelischen Kibbuz (1979), in: DIJG-Bulletin 1/2009.
Melford E Spiro, Gender und Gesellschaft
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Download
Christl Ruth Vonholt, Die radikale Reformbewegung der Kibbuzfrauen
Eine Zusammenfassung der anthropologischen Studie Gender and Culture von Melford E. Spiro
Christl R Vonholt, Reformbewegung der Ki
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Ivan Illich, Genus. Zur historischen Kritik der Gleichheit, München: Beck 1995

 

"Ich kenne keine industrielle Gesellschaft, in der die Frauen den Männern ökonomisch gleichgestellt sind."

 

Für Illich ergibt sich die Diskriminierung der Frau, der ökonomische Sexismus, weder aus "natürlichen" noch aus "kulturellen" Bedingungen. Vielmehr datiert der Anfang der ökonomischen Sklaverei mit dem Beginn der modernen Industriegesellschaft, in der Frauen und Männer zu etwas historisch völlig Neuem wurden: zu geschlechtslosen Wesen - was jedoch keineswegs zu mehr Gleichheit zwischen den Geschlechtern geführt hat.

 

"Genus" will damit auch eine historisch begründete Kritik an einem illusionären Begriff von Gleichheit sein, wie er allen Entwürfen politischer Emanzipation zugrunde liegt.

 


 

Robert Pfaller, Wider die Identitätspolitik, Rubikon

 

https://www.rubikon.news/artikel/wider-die-identitatspolitik