Heimat, Volk und Nation

 

 

Heimat, Volk und Nation

 

Drei kulturelle und politische Schlüsselbegriffe, die zu bloßen Reiz- und Schlagwörtern geworden sind und seither Bürger und Politiker nur noch aufregen und verwirren. Die Globalisierer erobern im Namen eines  hohlen und verantwortungslosen Missverständnisses von Freiheit als bloßer Willkür die letzten Residuen dessen, was einmal für die meisten Menschen einen unersetzbaren Wert hatte. Sie machen einfach alles austauschbar, machbar und käuflich, sogar das eigene Geschlecht.

 

"Heimat" war bis vor einigen Jahren einmal ein harmloses, aber weitgehend allgemein verständliches Wort, das die persönliche Beziehung und Wertschätzung von Menschen zu der Region ausdrückt, in der sie leben und an der sie mehr oder weniger hängen, weil sie ihnen manchmal von Jugend an lieb und vertraut geworden ist. Wer seine Heimat verlassen, auf Reisen gegangen oder für längere Zeit im ferneren Ausland gelebt hat, weiß, was geschieht, wenn einem die Heimat fehlt. Man bekommt Heimweh, Sehnsucht nach dem vertrauten Zuhause.

 

Gewiss, es handelt sich bei der Heimat um etwas, was nicht leicht zu erklären ist. Auch ist das Wort, wie viele gut verständliche Wörter der deutschen Umgangssprache nur schwer zu erklären und kaum exakt zu definieren. Es handelt sich um keinen wissenschaftlichen Begriff. Wer die deutsche Sprache einigermaßen beherrscht, weiß jedoch intuitiv ganz gut, was mit dem Wort "Heimat" gemeint ist. Dennoch lässt sich das Gemeinte nur schwer in andere Sprachen übersetzen. Die entsprechenden Wörter im Englischen "home country" und im Französischen

"la patrie" bedeuten eher "das eigene Land" bzw. "das Vaterland", aber weniger die vertraute Region.

 

Klar ist, dass für den einen eine bestimmte Region oder ein bestimmtes Land Heimat ist und für den Anderen eine andere Region oder ein anderes Land. Jeder Mensch empfindet eben seine Region als seine Heimat. Aber so ist es auch mit der eigenen Familie und den eigenen Freunden. Daher hat Heimat meistens mehr mit der Region zu tun, in der man geboren wurde und aufgewachsen ist, als mit dem ganzen Land oder dem Nationalstaat. Manche Leute kommen anderswo her und ihnen ist eine Region erst später "zur Heimat geworden". Auch das gibt es. Allerdings dauert es erfahrungsgemäß ca. 2 bis 3 Generationen, bis sich Eingewanderte auch etwa als Bayern, Pfälzer oder Schwaben fühlen.

 

Klar ist auch, dass die meisten Leute nicht so gerne ihre Heimat verlassen, es sei denn sie haben einen guten Grund dazu oder sie werden durch schlechte wirtschaftliche oder politische Umstände dazu gezwungen. Wer

seit dem 24. Februar 2022 Flüchtlinge aus der Ukraine getroffen hat, ist Menschen begegnet, die meistens nur schweren Herzens und aus der Not heraus ihre Heimat in der Ukraine verlassen haben, um sich selbst und ihre Familie in Sicherheit zu bringen.

 

Seit es jedoch immer mehr abgehobene Politiker gibt, die sich aus Eitelkeit, aus Mode und wegen des sozialen Drucks in der Großstadt damit brüsten, bindungslose Kosmopoliten (No-wheres) zu sein, denen angeblich New York oder Tokyo, London oder Paris lieber ist als die ländliche Provinz der Heimatverbundenen (Some-wheres) in den  16 Bundesländern, hat das schöne deutsche Wort "Heimat" im politischen Betrieb der Bundeshauptstadt seinen guten Klang verloren. In ihren Ohren klingt es dann nach der angeblich bloß rückständigem und spießigen Provinz, in der die Menschen ihren eigenen Dialekt sprechen und ihre regionalen Gerichte lieben. Sie dünken sich als fortschrittsgläubige und bindungslose Großstädter dieser Provinz endlich entwachsen zu sein.

 

Heimat ist also Verschiedenes für verschiedene Leute, obwohl alle verstehen, was ihnen ihre eigene Heimat bedeutet, etwas Wertvolles und eine persönliche Befindlichkeit, die einmalig und weder austauschbar noch käuflich ist, eben so wie die eigene Familie oder die besten Freunde. Daher gibt es eigentlich keinen Grund,

sich arrogant und hochmütig über die Heimatverbundenen (Some-wheres) zu erheben. Denn die bindungslosen Kosmopoliten (No-wheres) sind doch meistens nur Geldmenschen, clevere Opportunisten und selbstsüchtige Karrieristen, die meinen, dass man alles kaufen kann, weil Alles nur "seinen Preis hat". 

 

Geld regiert die Welt

 

Die Klage, dass das Geld die Welt regiert, ist zwar alt und wenig originell, aber deswegen nicht weniger wahr. 

In den Hochburgen und Metropolen der Globalisierer bestimmt das Geld alle Bereiche der Kultur und des Lebens, die einmal eigene Wertsphären mit eigenen Gesetzlichkeiten, Ordnungen und Werthierarchien waren, wie die Künste und Wissenschaften, wie das Bildungswesen und das Gesundheitswesen, wie die Religionen und die Konfessionen. Aber heute gilt es gemeinhin als fortschrittlich und als modern, wenn man alles im Namen einer völlig beliebigen und verantwortungslosen Freiheit relativiert, weil alles nur noch eine Frage der Ökonomie, also des Geldes und der Märkte ist.

 

Kunstwerke werden wie gewöhnliche Waren auf dem Kunstmarkt gehandelt. Wissenschaftler interessiert ihre berufliche Karriere mehr als die stets riskante Suche und langsame Annäherung an die Wahrheit. Das Bildungs-wesen hat primär der Wirtschaft und nicht der persönlichen Entwicklung der jungen Menschen zu dienen. Im Gesundheitswesen werden Patienten nur noch als Kunden behandelt, die Geld einzubringen haben. In den USA werden sogar moderne Großkirchen zu lukrativen, steuerbefreiten Unternehmen, die einen verzweifelten

Health-and-Wealth-Zweck-Optimismus verbreiten.

 

Das Problem ist, dass wir nur allzu oft von diesen Geldmenschen und Globalisierern regiert werden. Das Geld ist diejenige Macht, die alles relativiert, auch das Wertvolle und Beste, das einst unsere deutsche und europäische Kultur zu bieten und zu bewahren hatte. Doch das Wertvolle und Beste vor dem grenzenlosen Zugriff und der rücksichtslosen Verfügungsgewalt der Geldmenschen und Globalisierer bewahren zu wollen, wie alle Menschen, die sich irgendwie "wertkonservativ" nennen, weil ihnen noch etwas am Herzen liegt und weil ihnen noch etwas viel bedeutet, werden von den Geldmenschen und Globalisierern nur müde grinsend als altmodisch belächelt

und verhöhnt. In den modernen Medien werden sie verspottet, auch in den Shows von cleveren Kabarettisten

und kommerziellen Künstlern, die früher doch einmal regierungskritisch gewesen sind, heute aber mit der Mode gehen und den angeblich "Fortschrittlichen" dienen.

 

Ihr Verständnis von Freiheit ist nur die individuelle Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Optionen, Produkten

und Waren. Dazu rechnen sie seit der großen Umwälzung im 20. Jahrhundert nicht nur ihre Familie und ihre Heimat, die sie um der Karriere willen verlassen. Dazu rechnen sie heute auch ihre Berufe, die sie aufgeben, um

in anderen Jobs mehr Geld zu verdienen. Dazu rechnen sie auch ihre Arbeitskraft und ihre besonderen Fähig-keiten, die sie auf dem Arbeitsmarkt anbieten und verkaufen. Dazu rechnen sie Häuser und Wohnungen, die als Immobilien auf dem Wohnungsmarkt vermarktet werden. Dazu rechnen sie in jüngster Zeit sogar ihr eigenes Geschlecht, weil nichts mehr Schicksal, von der Natur oder vom Schöpfer gegeben sein darf. Alles wird für wählbar, machbar und käuflich gehalten. Falls es das von Natur aus nicht ist, wie das eigene Geschlecht, dann

wird es eben machbar und käuflich gemacht, notfalls mit einer verantwortungslosen Zugabe von Hormonen

und unumkehrbaren Operationen.

 

Heute beschwören selbst die politischen Parteien des linken Spektrums, die einmal die Schutzmacht der Familien und der Arbeiter und Angestellten waren, jener wenig geachteten, aber unersetzlichen und lebensnotwendigen Berufsgruppen, diesen vermeintlichen Fortschritt der angeblichen Freiheit der unbegrenzten Austauschbarkeit und der allgemeinen Käuflichkeit. Die "kleinen Leute" nutzten früher ihre körperliche Arbeitskraft und ihre anderen Fähigkeiten, gefährdeten stets ihre Gesundheit, um sich mit den Jahren mühsam ein Häuschen und oder eine Wohnungen zusammensparen zu können. Heute geht dass kaum noch. Selbst der sozialdemokratische Berliner Oberbürgermeister Klaus Wowerath hatte in den 90er Jahren die Sozialwohnungen der Stadt Berlin verscherbelt. Heute fehlen sie dringend. Was von ihm und seinen Genossen euphemistisch als Freiheit und Kosmopolitismus hochgejubelt und als "sexy" angepriesen wurde, war jedoch nur die schöne Fassade mächtiger ökonomisch-politischer Zwänge und einer schamlosen Gleichgültigkeit gegen die Grundbedürfnisse der Bevölkerung.

 

In der sog. "Fortschrittskoalition" haben sich ehemals solidarische Sozialdemokraten, die keine mehr sind, mit ehemals pazifistischen Ökologen, die keine mehr sind, und mit ehemaligen liberalen Demokraten, die keine mehr sind, als besser gestellte politische Funktionäre einer bürokratischen Planwirtschaft zusammengeschlossen, um höchst autoritär das eigene Volk zu gängeln, um es von Staats wegen umzuerziehen, um ihnen oberlehrerhaft vorzuschreiben, wie man heute und zukünftig in einem orwellschen Neusprech zu sprechen und zu schreiben habe. Man will sich die Gesellschaft nach feministischen und sozialistischen Strickmustern autoritär von oben nach unten umbauen und mal wieder einmal einen "Neuen Menschen" schaffen. Das nennen sie dann "Demokratie", obwohl sie willkürlich über und gegen das Volk herrschen und nicht mehr auf das Volk, ihren eigentlichen Souverän hören, dem sie doch in einer echten Demokratie zu dienen hätten.

 

Doch die Sozialdemokraten sind keine echten Genossen mehr, seit sie von stromlinienförmigen Parteifunktio-nären ohne eine abgeschlossene Ausbildung, ohne Beruf und Berufserfahrung, ohne Studienabschluss oder

aber mit durch Plagiat erworbenen Doktortiteln geführt werden. Die Grünen sind keine Pazifisten mehr, seit sie Russland den Krieg erklärt haben und sich mit Waffensystemen besser auskennen als mit der Umwelt und dem Artenschutz. Die Grünen sind auch keine Ökologen mehr, da sie die Klimapanik nur dazu nutzen, um mehr Macht zu bekommen indem sie die Rentner und Bauern und andere typische Wähler der Opposition unter Druck zu setzen. Würden sie wirklich ökologisch denken und handeln, würden sie in Deutschland massiv aufforsten lassen, da Bäume und Wälder und andere Grünpflanzen die beste natürlichen Mittel wären, um CO2 aus der erdnahen Atmosphäre zu binden. Die Liberalen sind keine Bürgerrechtler mehr, die die liberalen Abwehrrechte gegen den Staat stärken, seit sie die autoritären und anti-demokratischen Tendenzen ihrer Regierungskoalition mitmachen. Die Liberalen sind aber auch keine Wirtschaftsliberalen mehr, seit sie die planwirtschaftlichen Maßnahmen ihrer beiden Koalitionspartner dulden. Sie kämpfen nur noch um ihr Überleben.

 

Keine Demokratie ohne Wahlrecht

 

Die angeblich Fortschrittlichen beschwören in schönen Sontagsreden die Demokratie, die sie jedoch selbst ständig durch autoritäre und undemokratische Maßnahmen demontieren. Dabei tun sie so, als ob sie gute Demokraten wären und die Oppositionsparteien nicht. Ihre sog. Wahlrechtsreform haben sie sich genau so ausgedacht, dass zwei Oppositionsparteien (CSU und Linke) es nach der nächsten Bundestagswahl kaum noch

ins Parlament schaffen können. Der Bundespräsident, der auch nur allzu gerne in seinen festlichen Reden die Demokratie beschwört, legte gegen diesen "Anschlag auf die Demokratie" (Jan Korte) kein Veto ein.

 

Das Wahlalter wollen sie auf 16 Jahre herab senken, um mehr Stimmen von naiven Erstwählern zu bekommen,

die noch keine Ahnung davon haben, was hinter den schönen Fassaden wirklich gespielt wird. Die linke Innen-ministerin Nancy Faeser benutzt den Bundesverfassungsschutz, um den Chef der neuen Oppositionspartei der Werte-Union beobachten zu lassen. Die weitgehend nur rechts-populistische Partei der AfD wird mit kräftiger Unterstützung der Öffentlich-Rechtlichen Medien gezielt in die Nähe von rechtsradikalen Idioten gerückt, um sie so bald wie möglich ganz durch ein Parteienverbot ausschalten zu können. Im befreundeten Ausland herrscht eine Verwunderung darüber, was sich die obrigkeitsgläubigen Deutschen alles gefallen lassen. Denn es ist doch kaum demokratisch, fast 20 % der Wähler auf diese Weise kalt zu stellen? 

 

Kein Wahlrecht ohne Rechtstaat

 

Als bei den meisten Bürgern die Demonstrationen der Bauern (eine eher konservative Wählerklientel) auf große Zustimmung stoßen, da die Subventionskürzungen immer mehr Höfe in den Ruin treiben, werden sie kurzerhand als rechtradikal unterwandert dargestellt. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Manipulation der Öffentlichkeit. Aktivisten vom sog. Correctiv stellen daraufhin ein privates Treffen bei Dresden zum Thema "Remigration" bzw. Rückführung von abgelehten Asylbewerbern und kriminell gewordenen Einwanderern so dar, als wäre es dort um rassistisch motivierte "Massendeportationen" gegangen. Diese bewusst verfälschende Darstellung wurde zwar inzwischen gerichtlich verboten, aber davon haben die Wenigsten jemals etwas erfahren.

 

Die Familienministerin Lisa Paus lässt in Berlin ein digitales Denunziationsportal einrichten, bei dem Bürger und Dissidenten, die sich ihnen nicht unterwerfen, sondern sich den autoritären Zwängen des Orwellschen Gender-Neusprech widersetzen, denunziert werden können, wie einst im sozialistischen Unrechtsstaat der DDR. Rechts-staatlich ist das schon längst nicht mehr. Das geht eher in Richtung einer freiheitsfeindlichen sozialistischen Diktatur, einer "Deutschen Demokratischen Republik" 2.0. Auch die DDR nannte sich "demokratisch, ohne es wirklich zu sein.

 

Während von der Regierung heuchlerisch die Demokratie beschworen wird, wird der Rechtstaat konsequent demontiert. Rechtsfreie Räume, in denen kriminelle Clans regieren, werden zugelassen. Sozialstaatliche Zahlungen werden illegal zu Verwandten ins Ausland überwiesen, ohne, dass der Rechtstaat das konsequent unterbindet. Ausländer, die vor Gericht kein Bleiberecht erwirken konnten, werden trotzdem nicht abgeschoben. Der Rechtsstaat versagt immer häufiger. Das schadet jedoch rückwirkend auch der Demokratie, weil es keine Demokratie ohne Wahlrecht geben kann und kein Wahlrecht ohne einen funktionierenden Rechtsstaat.

 

Kein Rechtstaat ohne Nation

 

Wer das allzu häufige Aufgehen der eigenen Rechtsprechung des Deutschen Rechsstaates in der Gesetzgebung der EU und damit den Verlust der nationalen Souveränität kritisiert, gilt gemeinhin als ein "böser Nationalist".

Was man auch kritisiert, ständig wird man von den vermeintlich fortschrittlichen Globalisierern in die "rechte Ecke" der Schmuddelkinder aus der Nazizeit gesteckt. Auch diese Strategie ist äußerst undemokratisch und alles andere als Fairplay. Auch das zerstört langfristig die Demokratie, denn eine Demokratie ohne Rechtsstaat ist nur noch eine machterhaltende Willkürherrschaft von Parteifunktionären.

 

Eine solche Demokratie verdient ihren Namen nicht mehr, weil sie längst zu einer Bananenrepublik geworden ist. Der Weg in den sozialistischen Unrechtsstaat ist damit angetreten. Symptomatisch dafür ist, dass die schwarz-rot-goldene Hoheitsflagge gelegentlich auf Regierungsgebäuden durch die Regenbogenfahne der LGBTIQ-Regierung ersetzt wird. Das ist nicht viel besser als, wenn man dort die schwarz-weiß-rote Fahne hissen würde, die bei den sog. Reichsbürgern beliebt ist. Es gibt keinen Rechtstaat ohne eine Nation mit ihren nationalen Symbolen von Flagge, Hymne und gewissen öffentlich praktizierten Ritualen. Beide sind Errungenschaften der politischen Moderne. Dem heutigen "Babylon Berlin" droht jedoch ein politisches Chaos ähnlich wie in der Weimarer Republik.

 

Keine Nation ohne Volk

 

Sowohl der Bundeskanzler Olaf Scholz als auch die Minister und Ministerinnen haben in ihrem Amtseid gelobt "Schaden vom Deutschen Volk" abzuwenden. Aber zugleich werden unbescholtene Bürger dafür gescholten,

das Wort "Volk" überhaupt noch in den Mund zu nehmen. War ihr Amtseid also nur ein Lippenbekenntnis, um

an die Hebel der Macht zu kommen? Darf man solchen unaufrichtigen Leuten die ganze Republik anvertrauen?

 

Die mutmaßlich US-amerikanische Sprengung von Nordstream 2 hat ohne Aufmucken der Bundesregierung Deutschland in eine bisher beispiellose Krise der Energieversorgung gestürzt. Aber die Deutschen haben nie erfahren, was unsere Geheimdienste darüber wissen. Die Regierung geht selbstherrlich darüber hinweg, als ob die Bürger kein Recht hätten zu erfahren, ob die deutsche Bundesregierug nur noch ein abhängiger Vasall der USA ohne eine Behauptung und Verteidigung der eigenen "nationalen Interessen" (Klaus von Dohnany) ist.

 

Das Volk, von dem man nicht mehr sprechen darf, ohne als völkisch denkender "Rechtsextremist zu gelten, ist jedoch in einer echten Demokratie der eigentliche Souverän und gerade kein Untertan am Gängelband der Regierung. Aber die Regierung treibt die Rentner (noch eine eher konservative Wählerklientel) in die Verarmung, weil sie jetzt eine angeblich ökologischere neue Heizung einbauen zu müssen, zerstört durch das  planwirtschaft-liche Verbrennerverbot die exportorientierte deutsche Autoindustrie, reduziert den Mittelstand, schaltet ohne jede Not aus Image-Gründen die letzten drei Kernkraftwerke ab, schaut zu, wie immer mehr Geschäfte und Gastro-nomiebetriebe schließen müssen. Sie schaden dem Volk, von dem sie eigentlich Schaden abwenden müssten,

wie sie es bei ihrer Amtseinführung feierlich gelobt haben.

 

Kein Volk ohne Grenzen

 

Schon die Merkelregierung suggerierte immer wieder in der Migrationsdebatte die kindische Illusion, dass offene Grenzen ohne Grenzkontrollen möglich wären. Sie verdrängte, dass ein Land ohne Kontrolle über seine Grenzen schon bald keine funktionierende Demokratie mehr sein kann, da jede Demokratie ein Wahlrecht braucht, in dem zwischen Bürgern mit Wahlrecht und Besuchern und Wohnhaften ohne Wahlrecht unterschieden werden kann.

 

Auch ein Sozialstaat, der doch eine Errungenschaft der Sozialdemokraten und der Christdemokraten gewesen ist, wird sich nicht mehr allzu lange aufrecht erhalten lassen, wenn sozialstaatliche Zuwendungen für alle Menschen zu haben sind, die es nur irgendwie, legal oder illegal, mit oder ohne Pass, mit wahren oder falschen Angaben über ihr Alter und über ihre Herkunft nach Deutschland geschafft haben.

 

Wer gleichzeitig die Wirtschaft kapputt macht und die Energieversorgung zerstört, der wird bald realisieren müssen, dass die sozialstaatlichen Zuwendungen für wirklich Bedürftige nicht mehr finanzierbar sind. Das ist besonders ungerecht, wenn es einheimische Leute trifft, die 30 bis 40 Jahre Steuern und Abgaben an die Sozialversicherungen eingezahlt haben, dann aber selbst im Alter keine ausreichenden Renten mehr haben.