Evangelisierung

 

 

Das Christentum wächst momentan am schnellsten und nachhaltigsten in Ländern, wo es seine lebensdienliche und humanisierende Kraft voll und ganz entfalten kann und wo seine ethischen Vorzüge deutlich werden: nämlich vor allem in Afrika, wo Armut und Arbeitslosigkeit, Hunger und Dürre grassieren, wo parochiale afrikanische Stammeskulte mit ihrem jeweiligen Aberglauben und ihrer Magie keine pragmatischen Lösungen der lebensbedrohlichen Probleme bieten können (Ebola, HIV, Malaria und andere Seuchen, Wassermangel, etc.).

 

Liberale und Sozialisten des Westens versuchen diese lebensbedrohlichen Probleme nur allzu gerne als Folgen des europäischen Kolonialismus des 19. Jahrhunderts und als Folgen des westlichen Kapitalismus des 20. Jahrhunderts zu erklären, weil sie immer noch dem romantischen Mythos von den friedlichen und unverdorbenen Kulturvölkern an-hängen. Doch solche Stammeskulturen sind auch früher schon auf allen Kontinenten durch Hungersnöte, Seuchen und Naturkatastrophen ausgestorben und nicht selten, weil sie in blutigen Kriegen von einer anderen Stammeskultur aus-gerottet wurden. Sie haben also Glück, dass ihnen durch kulturelle Weiterentwicklung geholfen werden kann. Dass eine erfolgreiche gewaltfreie Christianisierung von Afrikanern selbst befürwortet und vorangetrieben wird, passt nicht in das linksliberale Welt- und Menschenbild und fordert ihre liberale oder sozialistische Ideologie heraus.

 

Sodann in China, wo eine sozialistische Einparteiendiktatur zwar mit einer eigentümlichen Mischung aus staatlichem Dirigismus und kapitalistischer Entwicklung zu einem enormen Zuwachs an privatem und gesellschaftlichem Wohlstand geführt hat, wo es jedoch aufgrund der traditionellen holistischen, kollektivistischen und nationalistischen Mentalität der Chinesen weder zu einer Duldung individualistischer Intellektueller und Künstler noch zu einer Toleranz gegenüber religiösen und konfessionellen Bewegungen gekommen ist. Daher werden Buddhisten (Falun Gong und Dalai Lama), Christen (Hauskirchen und evangelische Charismatiker) und muslimische Uiguren massiv kontrolliert, schickaniert und umzuerziehen versucht.

 

Schließlich auch in Indien, wo die hindu-nationalistische Partei (BJP) unter Präsident Narendra Modi nicht nur für die hinduistische Mehrheit von fast 80% der Einwohner die Vermarktung von Ayurveda-Medizin und Yoga-Praxis fördert und zur kulturpolitischen Hinduisierung nutzt, sondern wo auch geduldet und begrüßt wird, dass ihre radikalen und fanatischen Anhänger sowohl gegen Muslime (ca. 16 %) vorgehen als auch die  buddhistischen (weniger als 1 %) und christlichen Minderheiten (weniger als. 2,5 %) schickanieren.

 

Nun wäre es reichlich naiv zu meinen, dass bekennende Christen in Europa überall willkommen wären. Eine dominante, repressive und intolerante Mehrheit wie bis zu Reformation sind sie schon lange nicht mehr und das ist auch gut so, denn authentische Christen herrschen nicht, sondern dienen ihren Mitmenschen. Christliche Kirchen werden jedoch seit einigen Jahren vor allem im streng laizistischen Frankreich ebenso wie jüdische Synagogen und islamische Moscheen angegriffen und geschändet. Auch in Deutschland sind solche religionsfeindlichen Attacken schon vorgekommen, werden aber aufgrund der Dominanz atheistischer und säkularistischer Tendenzen in den Medien verharmlost.

 

Christen werden oftmals auch von linksextremen und rechtsextremen Gruppierungen sowie von links-liberalen Aka-demikern an Universitäten und in Schulen gemobbt sowie von Anhängern östlicher Mystizismen in therapeutischen Praxen und Kindergärten schickaniert. Auch in den meisten Bild- und Print-Medien wird oft ein vorurteilsbeladenes Zerrbild von Christen als abergläubisch und fundamentalistisch, unaufgeklärt und hinterwäldlerisch vermittelt - sowohl in Dokumentationen als auch in Spielfilmen. Dabei ist kaum zu leugnen, dass es solche randständigen Gruppierungen wirklich gibt. Aber Christen werden fast nur noch in christlichen Medien, aber sonst nur sehr selten von ihren guten Seiten gezeigt. Diese Art von öffentlicher antichristlicher Tendenz ist zwar keine staatliche Propaganda mehr wie in der DDR, aber doch eine freiwillige Meinungsmache der Filmproduzenten, Medienmacher und Künstler.

 

Wo im 20. Jahrhundert in Europa der Versuch gemacht wurde, Judentum und Christentum durch etwas vermeintlich Besseres zu ersetzen wie im Nationalsozialismus und im Marxistisch-Leninistischen Sozialismus entstanden freiheits-feindliche und totalitäre Diktaturen ohne eine aufgrund von intrinsisch richtigen Rechtsideen und Rechtsprinzipien legitime Rechtsstaatlichkeit. Nach Hannah Arendt waren beide Formen des  politischen Totalitarismus ein Produkt der Moderne und kein Relikt aus der Vergangenheit. Sie sind entständen, weil die ambivalente Aufklärung des 18. Jahr-hunderts und der reduktionistische Naturalismus des 19. Jahrhunderts ein seelisch-geistiges Vakuum geschaffen hatten und anstelle der vormaligen menschengemäßen Beheimatungen zu einem modernen Nihilismus geführt hatten.

 

Eine Feindseligkeit gegen die althergebrachten, aber wandlungsfähigen religiösen Traditionen der Juden, Christen (und Muslime) kann auch dann wieder zu einem freiheitsfeindlichen und anti-rechtsstaatlichen Totalitarismus führen, wenn die Anhänger des postmodernen Links-Liberalismus und Hyper-Individualismus die Menschen von allen ihren natür-lichen und kulturellen Bindungen und Identitäten wie Geschlechtszugehörigkeit, Heimat, Kultur und Nation "befreien" wollen, ohne sie zu fragen, ob sie das überhaupt wünschen und wollen. Diese hyperindividualistischen und links-liberalen "Emanzipationsbestrebungen" kippen jedoch oft um in totalitäre Zwangsmaßnahmen der Volksbeglückung nach den ideologischen Vorstellungen einer selbsternannten Avantgarde und selbstgerechten Minderheit.

 

Während die neuzeitliche und moderne Idee der Bürger- und Menschenrechte noch von einer gemeinsamen mensch-lichen Natur mit vitalen Grundbedürfnissen und spezifisch menschlichen Fähigkeiten ausgegangen ist, versuchen post-moderne Hyperindividualisten zu leugnen, dass es überhaupt eine gemeinsame menschliche Natur gibt, zu der ge-wöhnlich auch die angeborene Zugehörigkeit zu einem der beiden Geschlechter, die lebenslange Vertrautheit mit einer Muttersprache, die schicksalhafte Verbundenheit mit einer Kultur und Zugehörigkeit zu einem Volk und einer Nation gehört. Natürlich gibt es immer auch eher seltene natürliche Ausnahmen von uneindeutiger Geschlechtszugehörigkeit, von familiärer Zweisprachigkeit, von lebensgeschichtlicher Vertrautheit mit zwei oder mehr Kulturen und die ambi-valente politische Regelung der doppelten Staatsangehörigkeit, die jedoch nur allzu oft zur Rosinenpickerei führt. Aber das sind immer Ausnahmen und nicht die Regel.

 

Wer jedoch wie postmoderne Hyperindividualisten die Ausnahmen zur Regel zu machen versucht oder vor allem in den Medien im Namen von Vielfalt (Diversity) eine links-liberale Privilegierung und Herrschaft ethnischer, sprachlicher, kultu-reller und sexueller Minderheiten über die angestammten Mehrheiten propagiert, der darf sich nicht wundern, dass dadurch Ressentiments erzeugt werden und archaische Mächte reaktiviert werden, die dann zu einem ausländerfeind-lichen und dumpfbackenen Nationalismus führen. Denn das liegt nun einmal in der unvollkommenen Natur der Men-schen, die man aus ideologischen Gründen zu leugnen versucht hat. 

 

Wie könnte jedoch eine effektive und moderne Christianisierung in Europa aussehen, die weder von einem modernen Bibelfundamentalismus noch von einer pietistischen Gefühlsreligion noch von einem charismatischen Irrationalismus geprägt ist? Ein neues Paradigma stammt aus Südindien und es vermeidet es, Menschen missionarisch zu bedrängen und ihnen irgendwelche vorgefertigten Konzepte überzustülpen. Eine Christianisierung, die einerseits die modernen Bedürfnisse nach Autonomie, Individualität und menschlicher Würde bejaht und berücksichtigt, die jedoch andererseits dem biblisch überlieferten Hinweis Jesu auf den praktischen Weg über eine persönliche Erfahrung der seelisch-geistigen Wiedergeburt folgt (Joh. 3, 3-7). Es nennt sich: The Witness! UWD

 


 

The Witness ist eine evangelische Gemeinschaft von Menschen in Chennai in Südost-Indien, die sich zu ihrem Glauben an Christus bekennen und sein erlösendes Handeln in ihrem Leben bezeugen. Sie wenden sich an Menschen, die auf der Suche nach dem wahren Weg zum ewigen Leben sind und die die Leidenschaft teilen, den Weg der Gerechtigkeit, des Friedens und der Freude zu gehen.

 

The Witness hat eine vierfache Zielsetzung:

  • Die Liebe Christi, die sich durch seine erlösendes Tat am Kreuz zeigt, Menschen nahe zu bringen, die sie noch nicht kennen gelernt haben
  •  Den Menschen durch die Worte unserer Zeugnisse Hoffnung und Heilung vermitteln
  •  Neue zum Glauben Gekommene dazu ermutigen, eine dauerhafte Beziehung zu Christus  zu entwickeln
  •  Gläubige darin zu bestärken, öffentlich die Güte Gottes durch persönliche Begegnung zu bezeugen

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The Witness is an evangelical conclave of people who profess their faith in Christ and testify to His redeeming work in their lives. It reaches out to people who are searching for the true way to eternal life and those who share a passion to walk the path of righteousness, peace and joy.

 

The vision of The Witness is four-fold

  • To introduce the love of Christ exhibited through the redemptive work of the cross to people who are yet to know it
  • To bring hope and healing through the word of our testimonies
  • To encourage new believers to consistently build their relationship with Christ
  • To empower believers to go out and testify the goodness of the lord through one to one evangelism

http://www.the-witness.org/

 



 

Preeti Krishnan

 

IIM Alumna, Preeti Krishnan bespricht den Unterschied zwischen Motivation und Manipulation und wie eine Reihe von übernatürlichen Offenbarungen und die hörbare Stimme Jesu ihr die einzige Tür zum ewigen Leben zeigten.

Preeti Krishnan Lyndem ist Direktorin bei HTM Hydraulics Pvt. Ltd. und hat vor kurzem zusammen mit ihrem Mann die Firma TSC Studio LLP gegründet. Ihre erste persönliche Begegnung mit Jeschua hatte sie in ihrem Wohnheimzimmer am IIM Lucknow beim Lesen der Gideon-Bibel. Als Gründer von The Shofar Call ermutigen Preeti und ihr Mann auch andere Gläubige, als Beröer in Apostelgeschichte 17,11 zu leben - d.h. das Wort Gottes mit Bereitschaft des Geistes zu empfangen und täglich die Schrift zu erforschen.

 

Wer waren die Beröer?

 

Während die Menschen in Thesssalonich feindselig auf die Verkündigung der Apostel reagierten, taten die Beröer das Richtige: Sie untersuchten die Bibel. Es geht nämlich nicht darum, ob jemand die Prediger passen, sondern um die Wahrheit seiner Predigt. Prediger sollen sagen, was wirklich in der Bibel steht und es situationsgerecht auslegen.

 

Apg. 17, 11

 



 

Rahil Patel

 

Den Hindu-Schriften ergeben und den Ritualen und Praktiken seines Glaubens verpflichtet, war Rahil Patel ein vorbild-licher Priester. Als brillanter Akademiker und fesselnder Redner reiste er international für eine der einflussreichsten Hindu-Organisationen der Welt und förderte das hinduistische Gedankengut in politischen, sozialen und wirtschaft-lichen Bereichen. Aufrichtig und wortgewandt, wurde sein spiritueller Rat von Politikern, Industriellen und Prominenten angenommen.

Doch bei alledem spürte Rahil in seinem Herzen einen Hunger nach Frieden. In der Hoffnung, einen liebenden Gott zu finden, intensivierte er seine Meditationen und das Studium der Hindu-Schriften, doch nichts schien zu wirken - bis er unerwartet dem auferstandenen Jesus Christus begegnete! Endlich war er von der Liebe gefunden worden, nach der

er suchte! So begann eine außergewöhnliche Reise des schmerzhaften Ablösens und der tiefen inneren Heilung, die

zu einer freudigen Freiheit führen sollte, die er nie für möglich gehalten hatte.

Heute ist er Autor, Sprecher und Coach und Mitbegründer der Rahil Patel Foundation.

Sein Buch Found by Love gewann 2017 den Christian Resources Together's 'Biography of the Year' Award.

 




 

Found by love by Rahil Patel

 

Remarkable account of a Hindu priest encountering Jesus Christ

 

Rahil Patel, Found by love, Published by Instant Apostle

 

Reviewed by Martin Poole

 

As Rahil Patel takes the reader through his remarkable account of coming to faith in Jesus Christ we are given a glimpse of the opulence enjoyed within the inner sanctum of Gujarati Hindus, one of the many varied facets of Hinduism.

 

With several thousand centres in 45 countries, head office in India and global hubs in major cities around the world,

we are introduced to this saffron robed globe trotting priest who is fawned over by British Airways staff as he takes yet another first class flight.

 

Later we encounter him travelling in a new aircraft occupying his own bedroom and showering at 40,000 feet. The best hotels and the adulation of thousands of followers was the template of Rahil’s daily life.

 

In his teenage years Rahil viewed his faith’s guru – Guruji – as if he were God on earth and set his heart on becoming a swami (priest). A chance meeting with Guruji, who saw his potential followed and his life’s course was set. There was no question of his sincerity as he willingly submitted to a regime of early rising, set times of Arti (worship) study of Hindu texts and regular sometimes pointless chores.

 

An internal struggle surfaced now and again as he wondered if he were being brainwashed and in the years that followed little cracks of disappointment began to appear as he witnessed inconsistencies in the movement.

 

A brief exposure to the Bible and visit to the Willow Creek Church in Chicago became catalysts that challenged Rahil’s rule-focussed belief system. Even a moment from a Lord of the Rings film would give a further stimulus to his journey to Christianity as would the growing understanding that “his heart was not where his robes suggested”.

 

The Harry Potter books which Rahil enjoyed fed his mind with a realisation that the greatest gift one could have was to love. Love was absent from his religion full of rituals and rigid disciplines.

 

The breakthrough came with an unplanned visit to Holy Trinity Brompton which manifested a overwhelming love to this disillusioned seeker. Commitment to Christ, baptism and filling of the Spirit were to follow and now God would use Rahil’s public speaking gifts to draw other seekers to Him.

 

Read Rahil’s biography and see how God works in a variety of ways to make His grace known to a life parched of the authentic love of God.

 

https://www.baptist.org.uk/Articles/469385/Found_by_love.aspx

 

https://instantapostle.com/author/patel-rahil/