Infantilisierung der Politik

 

 

 

Politik im Schülerstreik - Dann geh doch zu Greta!

 

Matthias Heitmann - CICERO 17. März 2019

 

Nichts ist dagegen einzuwenden, wenn Schüler für eine bessere Welt demonstrieren. Das Problem ist, dass sich die Politik der Erwachsenen kaum von der anklagenden Jugend-Attitüde unterscheidet. Die politische Auseinandersetzung in der westlichen Welt wird im Schema von Kindermärchen geführt

 

Anfang Mai 1986, kurz nach meinem 15. Geburtstag, erwachte mein Interesse für „die Welt“. Soeben hatte sich der Atomunfall in Tschernobyl ereignet, und in meiner Klasse 9e gesellte sich zur allgegenwärtigen Pubertät eine neue, mir bislang noch fremde Gefühlslage hinzu: der Weltschmerz, verbunden mit Angst vor dem sicheren Tod und einer Abscheu gegenüber den Politikern und Erwachsenen im Allgemeinen. Als Ende der achtziger Jahre mit den „Republikanern“ eine rechte Protestpartei bei Wahlen für Furore sorgte, trieb mich erneut die Angst um. Vervielfacht wurde diese Angst mit der ab Ende 1989 plötzlich über das Land hereinbrechenden Wiedervereinigung. Viertes Reich, Rechtsradikale in den Parlamenten, Radioaktivität allenthalben, und dazu stets schweigende und aus reiner Bequemlichkeit und Spießigkeit beschwichtigende Erwachsene: In diesem Denken wurde ich selbst erwachsen. Angst vor der Zukunft als Auslöser einer geistigen Entwicklung: Das funktionierte schon früher.

 

Ertrunken im Jungbrunnen

 

„Politisch sein“ bedeutete für mich damals, mit den Mitläufern aus der Welt der Erwachsenen gerade nicht zu diskutieren. Man mied sie auf dem Schulhof: Sie waren die Karohosen- und Kofferträgerfraktion, die zielstrebig dem Abitur entgegeneilte, ohne sich von der sicheren Apokalypse vom geradlinigen Weg abbringen zu lassen. „Politisch sein“ hieß „richtig sein“, den einen, richtigen Blick haben für die Wirklichkeit. Irgendwann später hatte ich das Glück, mit Sichtweisen konfrontiert zu werden, die mir die Naivität meiner bisherigen Haltung deutlich machten, von der ich mich dann zu lösen begann. Zu stark waren die Gegenargumente und zu groß meine Neugier, als dass ich hätte umkehren und wieder auf die alte Weise mein Unglück genießen können.

 

Meine durch Tschernobyl politisch sozialisierte Generation hat nun gut die Hälfte des Lebens hinter sich. Durch Greta Thunberg wird uns bewusst, wie lang die Anfänge der eigenen angstpolitischen Sozialisation schon zurückliegen. Wenn ich heute die streikenden Schüler sehe, erinnere ich mich an meine eigene damalige Weltsicht. Ihre Motivation ist weder neu, noch ist sie an sich ein Problem. Der Unterschied zur Situation von vor 30 Jahren besteht darin, dass sich die heutige Politik der Erwachsenen in ihrer intellektuellen Qualität von dieser sehr emotionalisierten, moralisierenden und anklagenden Jugend-Attitüde kaum mehr unterscheidet. Sie scheint immer weniger in der Lage zu sein, den Jugendelan in eigene politische Kanäle zu lenken. Lieber lässt sie sich selbst im Strom der Entrüsteten treiben in der Hoffnung, die Jugendlichkeit möge zumindest ein wenig auf sie abfärben – auch wenn sie droht, in diesem Jungbrunnen zu ertrinken.

Die Gretafrage nach der Mündigkeit

 

Der gesellschaftliche Prozess der politischen Entwicklung und Reifung von Jugendlichen hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Oder besser gesagt: Er ist ins Stocken geraten. Verwundern sollte dies nicht, da sich nicht nur die Themen verändert haben, sondern auch die Art und Weise der Auseinandersetzung. Da kontroverse und auch harte politische Debatten heute kaum noch geführt werden, schwindet auch der Stimulus, der Menschen aller Altersgruppen dazu bringt, die eigene Haltung zu hinterfragen und sich zu verändern. Ohne in Debatten und Kontroversen entwickelte, geschulte und entsprechend robuste Haltungen schmilzt ein weiterer gewichtiger Aspekt der modernen politischen Kultur dahin: der Unterschied zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Dies führt dazu, dass Kinder und Jugendliche heute nicht mehr als das wahrgenommen werden, was sie sind – kindliche Mahner mit einem sich gerade entfaltenden politischen Bewusstsein –, sondern als bereits fertige und vor allem unverfälschte Visionäre. Nur so ist zu erklären, dass einerseits über desinteressierte Jugendliche lamentiert wird, man ihnen aber andererseits in immer jüngeren Jahren das Wahlrecht aufdrücken möchte.

 

Der unterbrochene Reifungsprozess führt dazu, dass viele Erwachsene der komplexen Welt heute so hilflos und passiv gegenüberstehen, dass sie die naive Einfachheit der jugendlichen Weltsicht nur allzu gerne übernehmen, beziehungsweise einfach beibehalten. „Politik nervt“, sagen viele heute, weil sie keine klaren Richtungen mehr zu definieren imstande sind, von der Entwicklung klarer Lösungen ganz zu schweigen. Aus diesem Morast der Komplexität heraus entsteht die Sehnsucht nach einer „Basta“-Politik, nicht mehr im Schröder‘schen Duktus, sondern eher in einer kindlich-bockigen Variante, die man in Anlehnung an einen derzeit populären Werbeslogan so formulieren kann: „Dann geh doch zu Greta!“

 

Ohne Reibung keine Reifung

 

Die Infantilisierung der Politik hat eine zentrale Ursache: Die kindliche-naive emotionale Weltsicht kann dann in der Welt der Erwachsenen überleben, wenn Erwachsene politisch nicht mehr integriert oder ernsthaft in die Verantwortung genommen werden. Genau dies ist in der modernen Gesellschaft der Fall. Da Erwachsene zunehmend wie Kinder behandelt werden, kann es nicht verwundern, dass Kinder heute teilweise als authentischer und echter gelten als die Erwachsenen mit ihrem verzweifelten Ringen um Autorität und Durchblick. Diesen jugendlichen Hang zur Emotionalisierung von Politik kennt man aus den späten sechziger Jahren, in denen es zur Maxime erhoben wurde, „keinem über 30“ zu trauen. Doch damals wurden diese Strömungen noch konterkariert durch den gleichzeitigen Trend zur Theoretisierung von Politik sowie durch einen institutionellen Riegel, der diese Weltsicht von der Welt der offiziellen Politik fernhielt. Diese beiden Gegengewichte führten zu einer gewissen Abnutzung, aber auch zu einer gewissen Reifung.

 

Doch diese Reibung und Reifung erzeugenden Barrieren existieren heute nicht mehr. Die Politik operiert heute ganz offen im kindlichen Politikmodus – und das nicht mehr nur alljährlich anlässlich der Klimakonferenz, in deren Nachgang Greta Thunberg Weltberühmtheit erlangte. Der Aufstieg der Opfer- und Identitätspolitik, in der es hauptsächlich um narzisstische Betroffenheiten geht, ist ein weiterer Beleg für den zunehmend unerwachsenen Umgang mit der komplexen Wirklichkeit und mit Widersprüchen. Einen letzten Beleg für die rasende Verkindlichung von Politik lieferte der französische Staatspräsident Emmanuel Macron mit seinem jammervoll-drohenden Brief an die EU-Öffentlichkeit.

 

Politik im Märchenmodus von Gut gegen Böse

 

Die politische Auseinandersetzung in der westlichen Welt ist mittlerweile auf dem Niveau von Kindermärchen angelangt: Alles reduziert sich auf einen Kampf von Gut gegen Böse. Unschuldige und angstgetriebene Teenager aus wohlsituierten Mittelklassefamilien – oder so wirken wollende Erwachsene – lehnen sich gegen böse und untergangsverliebte Trumpeltiere oder Brexiteers auf und beschwören die Apokalypse. Jeder, der nicht in das Klagelied einstimmt, wird der dunklen Seite der Macht zugewiesen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann warnen sie noch heute.

 

Das klingt alles nicht besonders hoffnungsvoll. Und dennoch kommen die Dinge in Bewegung, denn Menschen sind von Natur aus neugierig. Und immer mehr neugierige Menschen erkennen, dass es einer ganz anderen Art von Politik und politischer Auseinandersetzung bedarf, einer, in der jeder durch Gegendruck und Gegenargumente zur schrittweisen politischen Reifung der Öffentlichkeit beitragen kann. Jedes einzelne Hinterfragen des konformistischen Zeitgeists ist ein Schritt in diese Richtung. Dieser Prozess trägt bereits Früchte, denn an immer mehr Stellen opponieren Menschen gegen die politische Untergangsrhetorik und gegen kindisch-moralische Erpressungsversuche. Das ist das Positive: So gerne wir vielleicht manchmal Kinder sein oder bleiben wollen, selbst die überzeugtesten Kinder werden erwachsen. Auch Greta.

 

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Der Terror der Geschwätzwissenschaften

 

Burkhard Voß - CICERO 21. März 2019

 

Wir leben in einer Gesellschaft, die alles durchpsychologisiert und psychopathologisert. Doch unter dem Deckmantel der Wissenschaft wird viel zeitgeistiger Unsinn verkauft

 

Ja, es gibt, sie, die Krachmacher, die Lauten, die Rüpel, die Handyterroristen, Kampfradler, aggressiven Huper und lethargisch-ignoranten Nichtblinker, dickfelligen Eltern und Hundebesitzer, die ein Restaurant im Nullkommanichts in eine Mischung aus Kita für schwer erziehbare Kinder und Hundezwinger verwandeln. Wir haben sie langst, die Rüpelrepublik, die schon 2011 in einer Ausgabe des Spiegels zum Hauptthema gemacht wurde. Doch immer stärker nervt auch eine seit Jahren stetig größer werdende Gruppe der Gesellschaft, die sich hyperreflexiv und dauersensibel von allem genervt fühlt, sei es durch Zigarettenqualm, Parfümduft, Kindergeschrei, Klartext, Vogelgezwitscher oder den Ehepartner.

 

Geradezu die Hölle auf Erden ist natürlich der Arbeitsplatz, von Burn-out ganz zu schweigen. Auch erklären sie andauernd, warum etwas wann genau nicht geht. Der Grund ist natürlich, dass ihnen das „nicht guttut“. Ihre eigene Befindlichkeit ist ihnen sehr wichtig, die der anderen, nun ja, man muss schon Prioritäten setzen. Sowieso scheint sich alles nur noch um subjektives Fühlen und Erleben zu drehen. Dass „postfaktisch“ 2016 zum Wort des Jahres gewählt wurde, geschah nicht aus einer Laune heraus. Wie fühlt sich das an, fühle ich mich da wohl, was macht das mit mir, möchte ich das jetzt wirklich? Das sind wohl die Maximen der Wellness-Ära.

 

Dauerreflexive und Hypersensible

 

Es ist sicher kein Zufall, wenn die Kolumnistin und Bestsellerautorin Amelie Fried von einer „Wohlfühldiktatur“ spricht. Unter Psychologen und Therapeuten ist sie mit dieser Meinung aber ganz klar in einer Außenseiterposition. Denn diese stricken in ihrer Ratgeberliteratur die Märchen von Burn-out, Achtsamkeit als Lebenschance und Depression als unvermeidbarem Tribut an die Leistungsgesellschaft ständig weiter. Womit wir bei den psychotherapeutischen Krankheitserfindern sind, die mit immer aberwitzigeren Kreationen, wie einer Gesamtschulphobie eine ganze Gesellschaft mit System erst durchpsychologisieren und dann psychopathologisieren. Doch dies funktioniert nicht nur in eine Richtung, auch umgekehrt wirken Zeitgeistverirrungen auf die Psychologie ein.

 

Wie postmoderne Philosophie, bei der nur noch subjektive Sichtweisen gelten oder Gender-Mainstreaming, bei dem das natürliche Geschlecht nicht mehr existiert, um nur die wichtigsten zu nennen. Diese reichen auch schon vollkommen aus, um die Normalität Stück für Stück abzutragen. Was das dann für eine Gesellschaft bedeutet, kann noch nicht genau prognostiziert werden. Eines kann man aber schon jetzt sagen: Das Ergebnis wird den Dauerreflexiven und Hypersensiblen ganz bestimmt nicht gefallen.

 

Keine Therapie ist die beste Therapie

 

Denn in einer Gesellschaft, in der sich jeder seine Privatwirklichkeit zurechtzimmert und immer größere Gruppen nicht mehr miteinander reden können, wird es immer nerviger werden. Doch beim rein Nervigen bleibt es nicht. Im übertragenen Sinne ist es wahrlich nicht übertrieben, es als Terror zu bezeichnen, wenn einem in einer vermeintlich freien Gesellschaft gebetsmühlenartig Partialsichtweisen aufgedrängt werden, die einer kritischen Überprüfung nicht nur nicht Stand halten, sondern dann auch noch als angeblich herrschende Meinung ausgegeben werden. Ein Beispiel ist die Dauerberieselung über die psychologische Betreuung bei Opfern von Naturkatastrophen, Entführungen, Kriegserlebnissen etc., obwohl man genau weiß, dass der weitaus überwiegende Teil auch ohne psychologische Betreuung damit fertig wird. So haben Untersuchungen nach dem Anschlag auf das World Trade Center 2001 ergeben, dass die Opferangehörigen am besten mit dem Verlust umgehen konnten, die KEINE Therapie in Anspruch genommen hatten.

 

Die Psychiatrie ist ein Teilgebiet der Medizin, überschreitet diese aber bei Weitem. Kein anderes Gebiet ist so eng mit dem Zeitgeist und seinen Verirrungen in Wechselwirkung. An so manche Erkrankung und Hypothese wurde über Jahre geglaubt, bis sie dann revidiert oder als schlichtweg falsch bezeichnet wurde. Exemplarisch sei hier das Sissy-Syndrom genannt, bei dem besonders aktiven und leicht untergewichtigen Frauen eine Depression unterstellt wurde. Sieht man von den bedeutsamen psychischen Erkrankungen wie Schizophrenie, Alzheimer, bipolare Erkrankungen ab, so passen viele psychische Störungen wie ein Schlüssel in das kulturelle Schloss.

 

Psychokitsch und Modediagnosen

 

Wer ist schuld an Psychokitsch und Modediagnosen? Ganz wesentlich Psychoanalyse, postmoderne Philosophie und Gender Mainstreaming. Die Psychoanalyse entlehnt viel aus der griechischen Mythologie und noch viel mehr aus autobiografischen Erlebnissen ihres Erfinders Sigmund Freud. Was Freud neurotisch verarbeitete, müsste auch bei allen seinen Mitmenschen so ablaufen – so seine Lehre. Die analytische Theorie ist ein Nebenfluss des magischen Denkens. Mit ihr kann letztlich alles psychopathologisiert werden. Man kann sie mit einer Auffassung vergleichen, die von einer Gruppe primitiver Stammesangehöriger entwickelt wurde, welche ein Auto mit laufendem Motor auffinden, einen überzeugenden Zusammenhang zwischen dem Treten auf das Gaspedal und dem Vorwärtsfahren entdecken und unter der Motorhaube, die sie nicht öffnen können, einen großen Hamster in einem Rad postulieren, welcher als Antrieb fungiert. Von Kolben und Zylindern können sie nichts wissen. So wurde die Psychoanalyse, wie der Marxismus, zum ideologischen Dinosaurier des 19ten und 20ten Jahrhunderts.

 

Die postmoderne Philosophie hat sich verabschiedet von Empirie und Fakten. Gender-Mainstreaming schließlich meint, dass es ein biologisches Geschlecht gar nicht gäbe und letztlich alles eine Frage von Machtverhältnissen und Diskurs sei. Geschlechter gäbe es viele, und jeder könne sich völlig losgelöst von der Biologie eines aussuchen. Nach der derzeitigen Gender-Ideologie soll es über 60 Geschlechtsidentitäten beziehungsweise soziale Konstrukte geben. Ich fragte mal einen Ordinarius für Psychopharmakologie, was für ein Zeug man eigentlich nehme müsste, um auf so etwas zu kommen. Er grübelt heute noch… Inzwischen gibt es mindestens 173 Gender-Professuren in den geisteswissenschaftlichen Bereichen an deutschen Unis und Fachhochschulen, die nahezu ausschließlich mit Frauen besetzt sind. Die davon ausgehenden Diskussionen sind häufig datenfrei und von blinden Flecken geprägt.

 

Naturwissen- oder Geschwätzwissenschaften?

 

Das passt auch zu der ideologischen Agitation, die mit widersprüchlichen Zielen verbunden ist. Denn wie lässt sich die Gleichheit von Mann und Frau mit einer besonderen Frauenkultur vereinbaren? Was hat das Ganze mit Medizin zu tun? Jede Menge. Das Geld, das in diese Pseudowissenschaft fließt, fehlt den Wissenschaften, die diesen Namen auch verdienen. So auch der Medizin. Denn die Gender-Professuren sind streng zu trennen von den Forschungen der geschlechtsspezifischen Medizin. Nicht nur beim Herzinfarkt, sondern bei immer mehr Erkrankungen wird entdeckt, dass geschlechtsspezifische Einflüsse eine wesentliche Bedeutung für Symptomatik und Behandlung haben.

 

Das Arbeiten nach naturwissenschaftlichen Kriterien ist hier eine Selbstverständlichkeit. Das Gegenteil ist bei den Genderforscherinnen in den Geisteswissenschaften der Fall. Dort werden Sätze rausgehauen wie: „Naturwissenschaften konstruieren Wissen, dass dem gesellschaftlichen System zuarbeitet“ oder „Der Objektivitätsanspruch der Wissenschaft ist ein verdeckter männlicher Habitus“. Doch dabei bleibt es nicht. Genderforscherinnen brüten fleißig weiter und fordern beispielsweise, dass Fotos der Hirschbrunft aus der Werbebroschüre für den Nationalpark Eifel herausgenommen werden müssten, da sie stereotype Geschlechterrollen fördern.

 

Auch sollten geschlechtergerechte Verkehrszeichen entworfen werden, neben dem Ampelmännchen sollte es ein Ampelweibchen mit einem Zopf geben. Im Berliner Politikbetrieb wird darüber ernsthaft diskutiert. Über die Wiedergabe sekundärer Geschlechtsmerkmale lag noch ein Hauch von Contenance. Man kann sich darüber amüsieren. Aber das Amüsement hört spätestens dann auf, wenn für diesen geisteswissenschaftlichen Unsinn Geld ausgegeben wird. Seid politisch, schärfte der US-amerikanische Kardiologe Bernard Lown („Die verlorene Kunst des Heilens. Anleitung zum Umdenken“) seinen Studenten ein. Er hat Recht. Denn nur so können wir langfristig bestimmen, wo unser Geld hinfließt. Ob in Naturwissenschaften oder in Geschwätzwissenschaften.

 

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Stiftung Jugend forscht e.V.: https://www.jugend-forscht.de/

 


 

The Land Institute: https://landinstitute.org/