Kontingenz der Welt

 

 

 

Was bedeutet "Kontingenz"?

 

Nach einem formal-logischen Verständnis sind alle Aussagen von Sprechern kontingent, die weder tautologisch, d.h. logisch notwendig wahr noch kontradiktorisch, d.h. logisch notwendig falsch sind, sondern die logisch möglich sind, d.h. wahr oder falsch sein können, je nachdem, ob ihnen ein bestehender Sachverhalt in der Welt entspricht oder nicht.

 

So sind alle Aussagen logisch notwendig wahr, die eine tautologische Form haben. Eine tautologische Form haben alle einfachen oder zusammengesetzten Aussagen, die immer und überall wahr sind, aber keinen Informationsgehalt haben. Dazu gehören einerseits immer und überall gültige Identitätsaussagen ohne Informationsgehalt der Form 'x = x' wobei 'x' für einen beliebigen Eigennamen oder indexikalischen Ausdruck steht. "Sokrates ist Sokrates." ist genauso eine Tautologie wie "Ich bin ich." Eine tautologische Form haben andererseits immer und überall gültige Folgerungen ohne Informationsgehalt der Form 'p > p', d.h. 'wenn p, dann p', wobei 'p' für eine beliebige wahrheitsfähige Aussage steht. "Wenn es regnet, dann regnet es." ist genau so eine Tautologie wie "Wenn ich denke, dann denke ich." in Abgrenzung zu "Wenn ich denke, dann existiere ich.", das die Form 'p > q' d.h. 'wenn p, dann q' hat.

 

Und so sind alle Aussagen logisch notwendig falsch, die eine kontradiktorische oder in sich selbst widersprüchliche Form haben. Eine kontradiktorische Form haben alle einfachen oder zusammengesetzten Aussagen, die immer und überall falsch sind und deswegen auch keinen Informationsgehalt haben können. Dazu gehören einerseits immer und überall falsche Identitätsaussagen ohne Informationsgehalt der Form 'x ≠ x' wobei 'x' für einen beliebigen Eigennamen oder indexikalischen Ausdruck steht. "Sokrates ist nicht Sokrates." ist genauso eine Kontradiktion bzw. eine in sich selbst widersprüchliche Aussage wie "Ich bin nicht ich." Eine kontradiktorische Form haben andererseits immer und überall ungültige Folgerungen ohne Informationsgehalt der Form 'p > ~ p', d.h. 'wenn p, dann nicht p', wobei 'p' für eine beliebige wahrheitsfähige Aussage steht. "Wenn es regnet, dann regnet es nicht." ist genau so eine Kontradiktion wie "Wenn ich denke, dann denke ich nicht." in Abgrenzung zu "Wenn ich denke, dann existiere ich nicht.", das die Form 'p > ~ q' d.h. 'wenn p, dann nicht q' hat.

 

Wenn eine einfache oder zusammengesetzte Aussage in diesem formal-logischen Sinne kontingent ist, also weder tautologisch noch kontradiktorisch ist, bedeutet das nicht, dass sie auch ontologisch kontingent ist, d.h. dass sich jemand mit ihr sich auf einen kontingenten Sachverhalt bezieht. Ein einfacher Sachverhalt ist in diesem nicht-logischen Sinne ontologisch kontingent, wenn er realmöglich ist, d.h. je nach den Umständen in der Welt bestehen oder auch nicht bestehen kann. Ein Ereignis oder ein Prozess ist in diesem nicht-logischen Sinne ontologisch kontingent, wenn sie realmöglich sind, d.h. wenn sie je nach den Umständen in der Welt geschehen oder auch nicht geschehen können. Kontingenz in diesem ontologischen Sinne ist nicht als logische Möglichkeit zu unterscheiden von logischer Notwendigkeit oder logischer Unmöglichkeit, sondern als reale Möglichkeit zu unterscheiden von naturgesetzlicher Notwendigkeit oder naturgesetzlicher Unmöglichkeit.

 

Beispiel 1: Dass der Eiffelturm in Paris aus Styropor gemacht sein könnte, ist zwar logisch möglich, d.h. man kann es in einem Science-Fiction-Roman widerspruchsfrei erzählen und denken, aber es ist nicht real möglich, d.h. dass es sich nicht realisieren ließe, aufgrund unseren derzeitigen naturwissenschaftlichen Kenntnissen widerspricht, wie z.B. den physi-kalischen Naturgesetzen (Gravitation, etc.), der bisherigen allgemeinen und wissenschaftlichen Erfahrung (so ein Bauwerk von dieser Größe aus Styropor ist noch nie irgendwo realisiert und beobachtet worden) und den bisherigen ingenieurwissenschaftlichen Kenntnissen im Umgang mit künstlichen und natürlichen Baumaterialien (Steifigkeit, Tragfähigkeit, Materialermüdung, Verarbeitbarkeit, Resistenz gegen Wind und Wetter, etc).

 

Beispiel 2: Dass das ganze raumzeitliche und materiell-energetische Universum in einer Art von Urknall aus einem kleinsten atomaren Teilchen ohne Grund bzw. ohne vorausgehende Ursachen hervorgegangen sein könnte, ist zwar logisch möglich, d.h. man kann es (wie in einem Science-Fiction-Roman) widerspruchsfrei annehmen und denken, aber es ist nicht real möglich, d.h. es widerspricht kosmologischen Prinzipien (ex nihilo nihil fit), wissenschaftstheoretischen Prinzipien der Forschung (alles hat einen bestimmten Grund bzw. vorausgehende Ursachen), physikalischen Natur-gesetzen (z.B. Energieerhaltungssatz), metaphysischen Voraussetzungen der wissenschaftlichen Forschung (alles, was existiert oder geschieht, befindet sich zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort), etc.

 

Kontingenz in diesem ontologischen Sinne ist also reale Möglichkeit im Unterschied von naturgesetzlicher Notwendigkeit oder naturgesetzlicher Unmöglichkeit. Alle Sachverhalte, Ereignisse und Prozesse, die in diesem ontologischen Sinne real-möglich sind, und also weder naturgesetzlich notwendig noch naturgesetzlich unmöglich sind, sind jedoch deswegen nicht absolut zufällig, d.h. sie bestehen oder geschehen nicht ohne Grund bzw. ohne vorhergende Ursachen. Es wäre z.B. realmöglich gewesen, dass die Berliner Mauer unter etwas anderen vorausgehenden Umständen bereits ein Tag früher oder ein Tag später gefallen wäre. Es war weder naturgesetzlich notwendig, dass sie am 9. November 1989 gefallen ist, noch übernatürlich notwendig, dass sie am 9. November 1989 gefallen ist.  Dass sie an einem 9. November gefallen ist, mag zwar wegen der Bedeutung dieses Tages für die deutsche Geschichte (dem sog. Schicksalstag der Deutschen) historisch, mystisch oder symbolisch bedeutungsvoll erscheinen (d.h. einer naheliegenden, aber dennoch willkürlichen Bedeutungszuordnung entsprechen), ist aber historisch zufällig. Es gibt zwar historisch zufällige Koninzidenzien, d.h. wenn etwas unter etwas anderen Umständen auch hätte anders sein können, aber es gibt keine absolut zufälligen Sachverhalte, Ereignisse oder Prozesse, d.h. dass etwas völlig grundlos wie aus einem Nichts heraus geschieht. In diesem Sinne können wir dann auch davon sprechen, dass etwas historisch kontingent ist oder war, also von historischer Kontingenz.

 

Nach biblischer (Buch Hiob) und theologischer Auffassung im Judentum und im Christentum sind alle religiösen Lehren häretisch, die das menschliche Leiden in der Welt und an der Welt, das einem widerfährt, auf eine pseudo-religiöse bzw. ideologische Art und Weise als metaphysisch notwendig oder gar als auf verborgene Art und Weise (okkult) als selbst verursacht erklären. Das gilt sowohl für menschliches Leiden aufgrund natürlicher Übel (wie z.B. aufgrund von Naturkatastrophen und naturbedingten Unfällen) als auch aufgrund von menschlichem Bösen, das einem widerfahren ist, indem es einem durch andere Menschen (absichtlich) zugefügt wurde (wie z.B. aufgrund von Betrug, Diebstahl, Einbruch, Mobbing, Raubüberfall, Mord, Totschlag, Folter oder Vergewaltigung).

 

Beispiel 1: Eine junge Frau wird nachts auf dem Frauenparkplatz eines öffentlichen Parkhauses von zwei jungen Männern überfallen und vergewaltigt. Am nächsten Tag überwindet sie sich nach einigem Zögern und mit tatkräftiger Unterstützung einer guten Freundin, den extrem belastenden Vorfall bei der örtlichen Polizei zu melden und eine Anzeige zu erstatten. Auf der lokalen Dienststelle der Polizei werden ihr verschiedene suggestive Fragen gestellt, wie z.B. warum sie denn nachts alleine ausgegangen sei, warum sie einen so kurzen Rock getragen habe, ob sie denn die beiden jungen Männer nicht habe kommen sehen und warum sie nicht schnell weggerannt sei, etc. Solche Suggestivfragen unterstellen ein eigenes Fehlverhalten der Opfer und sind eine zusätzliche Zumutung, die angesichts der belastenden und traumatisierenden Erfahrung eigentlich zu vermeiden wäre.

 

Beispiel 2: Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter einer renommierten Akademie wird am Arbeitsplatz immer wieder von Kollegen psychologisch unter Druck gesetzt und gemobbt. Einmal geschieht dies öffentlich im Kreis von Kollegen. Nur ein älterer, bereits emeritierter Kollege hat den Mut und die Zivilcourage, die Attacke anzusprechen, sich dagegen auszusprechen und den Mitarbeiter in Schutz zu nehmen. Der Mitarbeiter berichtet davon seinem Vorgesetzten. Dieser schweigt jedoch und unternimmt nichts, obwohl er für seinen Mitarbeiter verantwortlich ist. Nach einiger Zeit zeigen sich erste psychologische Spuren der Diskriminierungen im Kollegium. Andere Kollegen fühlen sich ermutigt, den Druck zu erhöhen. Es kommt nach Einschätzung eines älteren Professors der Akademie zu einer unfairen Bewertung seiner bisherigen Arbeit und schließlich zur Verweigerung der Verlängerung des Arbeitsvertrages durch Einflussnahme einer externen Stiftung, die nach Arbeitsvertrag und Arbeitsrecht gar kein Recht dazu hatte, über diese Verlängerung zu befinden. Das steht alleine den Vorgesetzten und der Akademie zu. Der Mitarbeiter wendet sich an den Personalrat und Justiziar der Akademie. Diese sind zwar auch davon überzeugt, dass ihrem Mitarbeiter hier Unrecht widerfahren ist, bedauern jedoch, dass diese Vorgänge kaum hinreichend nachgewiesen werden könnten. Der Mitarbeiter wird arbeitslos und erkrankt aufgrund der wiederholten Kränkungen. Freunde, Kollegen und Verwandte fragen kaum nach den genauen Abläufen und konkreten Umständen, sondern ergreifen vorschnell direkt oder indirekt Partei für die ihnen unbekannten Täter. Einige unterstellen ihm sogar eigenes Fehlverhalten und charakterliche Mängel.

 

Mit Aristoteles unterscheiden juristische und psychiatrische Forensiker (sowie Kriminalisten, Gerichtsmediziner und Profiler), auch heute noch zwischen aktiven Handlungen und passiven Widerfahrnissen, also zwischen den, was jemand bewusst tut, und dem, was jemandem ungewollt widerfährt. Das ist eigentlich nur gesunder Menschenverstand und kommt in jedem Krimi vor. Dennoch gibt es zahlreiche pseudo-religiöse und ideologische Denkmuster, die diese angemessene psychologische Unterscheidung des gesunden Menschenverstandes (oft im eigenen Interesse) zu unterwandern versuchen. Das geschieht dann oftmals dadurch, dass man Menschen pauschal eine moralische Schuld, Selbstverantwortlichkeit oder gar eine unbewusste Selbstverursachung unterstellt, um sich selbst zu erhöhen oder um sich eine überlegene, belehrende Position zuzuschreiben.

 

Solche Pseudo-Erklärungen leugnen sowohl die ontologische als auch historische Kontingenz von weltlichen Situationen, Prozessen und Ereignissen sowie die Kontingenz von bewusstem menschlichem Tun, Unterlassen und Zulassen. Ontologisch und historisch kontingent sind Situationen, Prozesse und Ereignisse, die nach menschlichem Ermessen nicht notwendig waren und unter etwas anderen Umständen nicht geschehen wären. Mit anderen Worten: es hätte auch anders kommen können. Solche Pseudo-Erklärungen leugnen dann aber auch die ontologische und historische Kontingenz von menschlichen Verhaltensweisen, Taten und Unterlassungen, die zwar auf eine bestimmte Weise durch die Persönlichkeit (Alter, Geschlecht, Mentalität, Temperament, Charakter, Intelligenz, Gewissen, etc.), das aktuelle psychische Befinden, die konkreten Motive und die bewussten Absichten einer Person bedingt waren. Normalerweise gehören dazu aber auch gewisse Optionen der spontanen Entscheidung und des selbstbestimmten Verhaltens in den Grenzen der persönlichen Fähigkeiten und Chancen und in den allgemeinen Grenzen des gewöhnlich für Menschen Möglichen.

 

Solche Pseudo-Erklärungen leugnen dann oft den Widerfahrnisscharakter von dem, was jemand zustösst bzw. von Anderen zugefügt wird, indem auf eine irgend eine obskure Art und Weise unterstellt wird, dass er gegen den Anschein irgendwie selbst verantwortlich sei, weil er diese Ereignisse angeblich unbewusst selbst herbeigeführt habe (eine oft perfide Unterstellung angeblicher unbewusster Faktoren). Umgangssprachlich wird die ontologische Kontingenz der Welt und die historische Zufälligkeit solcher belastender Schicksalsschläge und zugefügter Widerfahrnisse dadurch ausgedrückt, dass man auf die bloße Faktizität des Daseins hinweist (C'est la vie oder shit happens) und ihre angeblich unabwendbare fatalistisch anmutende Notwendigkeit (que sera, sera) verwirft. Aber in manchen Weltanschauungen, Religionen und Konfessionen gibt es leider immer wieder auch gewohnheitsmäßige Denkmuster, die die empathische Einfühlung und die aktive Solidarität eher verhindern als ermöglichen. In ethischer Hinsicht verbieten sich nicht nur für aufgeklärte Juden, Christen und Muslime jedoch alle anderen Stellungnahmen als situativ angemessene Hilfeleistung und kluge Solidarität mit den Opfern.

 

Wie schon im 18. und 19. Jahrhundert wachsen im Zuge der vermeintlich rein wissenschaftlichen Aufklärung durch Naturalisierung, Säkularisierung und Szientismus jedoch leider auch Aberglaube. Esoterik und Schwärmerei, obskurer Mystizismus und frei flottierende Religiosität mit esoterischen und gnostischen Selbst-, Welt- und Gottesbildern. Dadurch werden diese religiösen und ideologischen Pseudoerklärungen durch Selbst- und Fremdzuschreibungen befördert und verbreitet. Nach bewährtem jüdischem und christlichem Verständnis dürfen sie jedoch als häretisch und verwerflich gelten. Aber diese ideologischen Tendenzen passen sehr gut zum neoliberalen Zeitgeist des egozentrischen Sozialdarwinismus auf Kosten von Mensch und Natur mit seinem rigiden Abbau von solidarischen Einstellungen und Sozialleistungen.

 

Der individuellen und kollektiven Kontingenzbewältigung von ökonomisch-politischen Grenzsituationen und der psychologischen Verarbeitung von islamistischen Terroranschlägen (wie z.B. in New York City, Washington, Boston, London, Paris, Nizza, Berlin, etc.) und von schwer zu bewältigenden politischen Problemen (Finanz-, Migrations-, EU-, Vertrauenskrise, etc) dienen gegenwärtig auch zahlreiche abstruse Verschwörungstheorien. In solchen Fällen wird oftmals auch die rationale Täter-Opfer-Logik durchbrochen, um eigene Feindbilder zu generieren oder zu stabilisieren. Einen ähnlichen Effekt hat das allgemein verbreitete Sündenbocksyndrom, das Rene Girard gründlich untersucht hat.

 

Pseudo-religiöse und ideologische Denkmuster verstärken oftmals solche Feindbilder und die Aufhebung der rationalen Täter-Opfer-Logik. Paradoxerweise sind es heute eher Juden und Christen, die an der Vernunft der forensischen Handlungslogik festhalten, während Aberglaube und Schwärmerei sowie frei flottierende Esoterik und Gnosis zu irrationalen Pseudoerklärungen neigen und abstruse Verschwörungstheorien hervorbringen. Gegen diese Ideologien und pseudo-religiösen Varianten von Aberglaube und Fanatismus helfen meistens keine rationalen Argumente, sondern höchstens skeptische Rückfragen und kräftiger Humor. Leider sind davon oftmals auch bestimmte christliche Prediger (des Wohlstandsevangeliums) und und manche evangelikalen Freikirchen und Sekten betroffen.

 


 

 

Close-to-complete Ideology and Religion Shit List

 

  • Taoism: Shit happens.
  • Confucianism: Confucius say, "Shit happens."
  • Buddhism: If shit happens, it isn't really shit.
  • Zen Buddhism: Shit is, and is not.
  • Zen Buddhism #2: What is the sound of shit happening?
  • Hinduism: This shit has happened before.
  • Islam: If shit happens, it is the will of Allah.
  • Islam #2: If shit happens, kill the person responsible.
  • Islam #3: If shit happens, blame Israel.
  • Catholicism: If shit happens, you deserve it.
  • Protestantism: Let shit happen to someone else.
  • Presbyterian: This shit was bound to happen.
  • Episcopalian: It's not so bad if shit happens, as long as you serve the right wine with it.
  • Methodist: It's not so bad if shit happens, as long as you serve grape juice with it.
  • Congregationalist: Shit that happens to one person is just as good as shit that happens to another.
  • Unitarian: Shit that happens to one person is just as bad as shit that happens to another.
  • Lutheran: If shit happens, don't talk about it.
  • Fundamentalism: If shit happens, you will go to hell, unless you are born again. (Amen!)
  • Fundamentalism #2: If shit happens to a televangelist, it's okay.
  • Fundamentalism #3: Shit must be born again.
  • Judaism: Why does this shit always happen to us?
  • Calvinism: Shit happens because you don't work.
  • Seventh Day Adventism: No shit shall happen on Saturday.
  • Creationism: God made all shit.
  • Secular Humanism: Shit evolves.
  • Christian Science: When shit happens, don't call a doctor - pray!
  • Christian Science #2: Shit happening is all in your mind.
  • Unitarianism: Come let us reason together about this shit.
  • Quakers: Let us not fight over this shit.
  • Utopianism: This shit does not stink.
  • Darwinism: This shit was once food.
  • Capitalism: That's MY shit.
  • Communism: It's everybody's shit.
  • Feminism: Men are shit.
  • Chauvinism: We may be shit, but you can't live without us ...
  • Commercialism: Let's package this shit.
  • Impressionism: From a distance, shit looks like a garden.
  • Idolism: Let's bronze this shit.
  • Existentialism: Shit doesn't happen; shit IS.
  • Existentialism #2: What is shit, anyway?
  • Stoicism: This shit is good for me.
  • Hedonism: There is nothing like a good shit happening!
  • Mormonism: God sent us this shit.
  • Mormonism #2: This shit is going to happen again.
  • Wiccan: And it harm none, let shit happen.
  • Scientology: If shit happens, see "Dianetics", p.157.
  • Jehovah's Witnesses: >Knock< >Knock< Shit happens.
  • Jehovah's Witnesses #2: May we have a moment of your time to show you some of our shit?
  • Jehovah's Witnesses #3: Shit has been prophesied and is imminent; only the righteous shall survive its happening.
  • Moonies: Only really happy shit happens.
  • Hare Krishna: Shit happens, rama rama.
  • Rastafarianism: Let's smoke this shit!
  • Zoroastrianism: Shit happens half of the time.
  • Practical: Deal with shit one day at a time.
  • Alcoholics Anonymous:  Shit happens one day at a time!
  • Agnostic: Shit might have happened; then again, maybe not.
  • Agnostic #2: Did someone shit?
  • Agnostic #3: What is this shit?
  • Satanism: SNEPPAH TIHS.
  • Atheism: What shit?
  • Atheism #2: I can't believe this shit!
  • Nihilism: No shit.
  • Narcisism: I am the shit.

 

http://www.thejaywalker.com/pages/shit_happens.html

 

 


 

  • Anthroposophy: If shit happens to you, you have collected bad karma in your former life - wrote Rudolf Steiner!
  • New Age: If shit happens to you, you have attracted it with bad energy in your chakras! Get them clean again!
  • Positive Psychotherapy: If shit happens to you, you have attracted it unconsciously. Get positive psychotherapy!
  • Positive Thinking: If shit happens to you, you have attracted it with your negative thinking. Think positively!
  • TV-Evangelism: If shit happens to you, you did not have enough faith. Pray harder and donate more money!
  • Prosperity-Gospel: If shit happens to you, you did not have enough faith. Pray harder and work harder! God will make you successful, healthy and wealthy too!